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Der Kampfkünstler ist bei Jungen beliebt: er hat Ansehen, er wird zum Vorbild. Das Gegenüber im Kampf wird so als ein lebendiges Du, als ein Mitmensch erfahrbar. Er ist nicht länger der zur bloßen Sache degradierte Feind, den es rücksichtslos zu demütigen, zu schlagen, zu zerstören gilt.
Die Jungen können ihre Kräfte messen. Sie raufen miteinander. Vitalität wird ausgelebt. Dieses Ausagieren mit unmittelbarem gegenseitigem Körperkontakt erfolgt nun nicht wildwüchsig, ungezügelt, sondern unter Regel-Bedingungen. Regeln aber sind die Bedingung der Möglichkeit, Werte zu leben. Im Einüben dieser Spiel-Regeln werden sowohl Werte von Geschicklichkeit als auch von Fairness spielerisch eingeübt.
Kampfkunst wird so zum ausgezeichneten Mittel, jene Körpererfahrungen zu machen, die gleichsam indirekt neue Werte-Horizonte jenseits von zerstörerischer Aggressivität und brutaler Gewalt bei den Teilnehmern eröffnen. Die angebotene Kampfkunst ist ein ausgezeichnetes Instrument, sich auszuagieren. |
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Gruppenleiter mit "Großem Bruder"
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